[Blogtour Tag 1] ~Göttliches Vermächtnis - Tochter des Lichts ~ von Kathrin Buschmann




Herzlich willkommen zum ersten Tag der Blogtour zu dem Buch "Göttliches Vermächtnis - Tochter des Lichts" von Kathrin Buschmann. Ab heute möchten wir Dir im Rahmen der Blogtour das Buch etwas näher vorstellen. Ich möchte Dir heute das Buch und einen kleinen Ausblick auf Band 2 näher bringen. Ich hoffe, Du schaust auch bei den anderen Themen vorbei!

Buchtitel:
  Göttliches Vermächtnis - Tochter des Lichts
Autor(in):  Kathrin Buschmann
Verlag:  Skandor Verlag
Genre:          Fantasy       
Sprache:      Deutsch
Seitenzahl:  374
Preis:            13,95€ (Print)


Kurzbeschreibung/Klappentext:


Das Schicksal der sterblichen Welt des Löwengottes liegt in den Händen der Halbgötter Tayla und Elozar: Zwischen den verfeindeten Ländern Lorolas und Kratagon droht ein zerstörerischer Krieg loszubrechen. An den Halbgöttern ist es, diesen Krieg zu vereiteln und ein Fortbestehen des wahrenden Friedens zu sichern. Doch zwischen Tayla und einem Fremden, den seine Herkunft zu ihrem Feind machte, entfachte eine verhängnisvolle Liebe. Wird es den Halbgöttern dennoch gelingen, ihre Bestimmung zu erfüllen und die finsteren Mächte Kratagons zu bezwingen?

Meinungen der Blogger:

Nadja von Bookwormdreamers:
Ein gelungener Auftakt einer Reihe, der mich komplett überzeugen konnte und in seinem neuen Gewand einfach nur großartig ist

Nala von Selection Books:Toller Auftakt einer Fantasy-Reihe, die mit einem gelungenen Weltenentwurf und facettenreichen Protagonisten überzeugt.

Jens von der Lesefuchs:
Ein unterhaltsames Buch mit interessanten Charakteren und einer Weltordnung, die einen mitnimmt auf die Reise.

Falls Du die ausführliche Meinung von Nadja, Nala und Jens erfahren möchtest, klick einfach auf die Namen und Du kommt direkt zu den Rezensionen.

Ich möchte Dir noch einen kleinen Einblick in Band 2 geben.

Band 2:

Buchtitel:
  Göttliches Vermächtnis - König der Welten 1
Autor(in):  Kathrin Buschmann
Verlag:  Skandor Verlag
Genre:          Fantasy       
Sprache:      Deutsch
Seitenzahl:  320
Preis:            11,95€ (Print)


Kurzbeschreibung/Klappentext:


Die Sterbliche Welt des Löwengottes steht vor dem Untergang: Tayla und Elozar, die beiden Halbgötter, die das Gleichgewicht zwischen den Ländern Lorolas und Kratagon hätten wiederherstellen sollen, sind dem Tod näher als dem Leben.

Tayla gelingt es sich vor den Flammen, die im Lorolas Wald wüten, in Sicherheit zu bringen. Doch ihr Gefährte Elozar ist unauffindbar. Was ist mit ihm geschehen?
Nach einer schicksalhaften Begegnung verbannt Tayla den Kratagoner Zacharias zurück in seine Heimat. Wird es für sie eine Zukunft geben, wenn Tayla die Vergangenheit ruhen lässt und Zacharias erkennt, wem sein Herz gehört?

Bald offenbart sich der Tochter des Lichts, dass die Mächte Kratagons nur mit der Kraft des gesamten Königreichs Serais bezwungen werden können. Denn König Jadro hat die Fäden des Untergangs bereits gesponnen.


Leseprobe
Sie hörte lediglich ihren schweren Atem und ihren schwachen Herzschlag, der sie am Leben erhielt. Sie war nicht fähig ihre Augen zu öffnen, sich zu bewegen, geschweige denn, etwas zu denken. Ihre Sinne waren betäubt und die Gliedmaßen steif von den Schmerzen, die sie zu übermannen drohten.
Es schien, als hätte man einen tief verankerten Teil ihrer selbst brutal herausgerissen.
Die Gedanken wie nach einem langen Schlaf vernebelt, mühte sie sich ihre Augen zu öffnen. Dieser Versuch raubte ihr so viel der schwindenden Kraft, dass sie das Unterfangen aufgab und sich wieder dem Nichts in ihrem Kopf hingab.

Als sie endlich zu sich fand, konnte sie nicht abschätzen wie lange sie ohne Bewusstsein gewesen war. Sie sog, zu ersticken drohend, die Luft in sich ein. Als ihre Lungen vollends gefüllt waren, brach sie in Husten aus. Etwas war verändert, etwas gebot ihr nicht zu atmen, etwas gebot ihr aufzugeben.
Da sie nichts, bis auf den harten Grund auf dem sie lag, wahrnehmen konnte, konzentrierte sie sich auf ihr für gewöhnlich exzellentes Gehör. Nur das laute Rauschen von Blut, in Verbindung mit einem nie gehörten, unerträglich hohen Ton konnte sie vernehmen.
In der Angst taub zu sein, zwang sie sich ihre müden Augen zu öffnen. Sie erblickte eine einzige Panik verursachende Schwärze. Sofort schloss sie die Augen wieder, um das schreckliche Gefühl des Erblindens zu verdrängen. Sie bemühte sich einen klaren Gedanken zu fassen, versuchte sich selbst zu erklären, warum sie sich in einem todesähnlichen Zustand befand. Doch sie war nicht fähig, sich eine Antwort auf diese Frage zu geben.
Da erbebte der harte Grund auf dem sie lag.
„Was war das?“, fragte sie sich panisch, weil sie weder sehen noch hören konnte, was die Erde erzittern ließ.
Die Halbgöttin Tayla grub die Finger in die trockene Erde auf der sie lag. Sie versuchte ruhig zu atmen, doch wieder hustete sie unwillkürlich, als sich die verpestete Luft in ihrer Lunge ausbreitete. Ihre Haut fühlte sich heiß und verschwitzt an. Tayla fuhr sich mit der Zunge über die aufgeplatzten Lippen. Da breitete sich der unangenehme, metallische Geschmack von Blut in ihrem Mund aus und ließ sie zusammenzucken.
Obwohl Tayla das unregelmäßige Erbeben des Erdbodens Angst bereitete, war sie dankbar die Erschütterungen zu spüren, da diese die einzigen Beweise dafür waren, dass noch Leben durch ihren Körper floss.

Der zuvor hohe Ton in ihrem Ohr verlor an Intensität, genauso wie das Rauschen ihres Blutes, das vor wenigen Augenblicken noch so laut wie ein donnernder Wasserfall gewesen war.
Die Halbgöttin öffnete erneut die Augen. Um sie herum war alles in dramatisches, rotes Licht gehüllt. Dunkle silhouettenartige Schatten tanzten vor dem Rot und wurden schon bald in einen dunklen Abgrund gerissen.
Tayla stemmte die Arme auf den Boden und versuchte vergeblich sich aufzurichten. Noch erschöpfter als zuvor sank sie in sich zusammen und schlug mit dem Kopf auf dem harten Grund auf.
„Ich lebe noch.“, sagte Tayla zu sich selbst, um sich nicht dem Gedanken hinzugeben, dass der Tod sie schon bald von den endlosen Qualen erlösen würde.
„Ich lebe.“
Als sie den Satz wiederholte, stützte sie sich mit ihren Armen erneut auf und brachte sich benommen in eine sitzende Position. Erst jetzt schien sie zu begreifen, was sie zuvor gesagt hatte. Der Löwengott hatte sie noch nicht genommen.
Sie lebte.
Da ergriff blanke Furcht Besitz von ihr. Ihr kam ein schmerzlicher Gedanke in den Sinn, der in ihr größere Qualen auslöste, als sie bereits ertragen musste: „Elozar.“
Sie sah panisch um sich und suchte mit den Blicken nach dem halbgöttlichen Löwen. Doch sie konnte nur lodernde Flammen und tanzende Schatten sehen.
Die Ungewissheit, ob Elozar, der pferdegroße und goldene Löwe, lebte, oder ob seine Seele bereits ihre sterbliche Hülle verlassen hatte, ließ sie erzittern.
Tayla fror am ganzen Körper, als sich die brutale Angst in ihrem Bewusstsein einnistete, dass ihr treuer Gefährte nicht mehr lebte.
„Elozar!“, schrie sie so laut sie konnte, „Elozar!“
Der Löwe zeigte sich nicht, egal wie verzweifelt sie schrie.
„Elozar, komm zu mir, Elozar! Komm zu mir...“
Ihre Rufe gingen in verzweifeltes Schluchzen über und ihre braunen Augen wurden tränennass: „Elozar...“
Orientierungslos versuchte sie aufzustehen, ihre müden Beine zu zwingen ihre Befehle auszuführen, auch wenn es unter Peitschenhieben geschehen sollte.
„Wo bin ich nur?“, fragte Tayla sich selbst, als die bedrohlichen Schatten die Gestalt ihrer schrecklichsten Albträume annahmen. Von Furcht und Verzweiflung überwältigt, ließ sie sich zurück auf den Boden fallen und rollte sich wie ein verängstigtes Kind zusammen.

Da erzitterte der Boden erneut.
Tayla sah auf, obgleich sie nichts außer dem glühenden Rot und den schwarzen Schemen zu erkennen vermochte.
Sie glaubte dunkles grau wahrzunehmen, welches das Rot verblassen und dann ganz verschwinden ließ.
Die Erde erzitterte nun nicht nur, sondern erbebte wie unter schweren Gerölllawinen. Etwas musste sich ihr mit hoher Geschwindigkeit annähern. Verängstigt drückte sie das Gesicht in die Armbeuge und blieb flach auf dem Boden liegen.
Sie war verletzt, sie war wehrlos! Was auch immer da kommen mochte, sie wäre ihm ausgeliefert. Was mochte es sein? Ein Blutwolf oder eine andere bestialische Kreatur?
Da schärfte sich ihr Blick und sie wollte nicht glauben, welches Bild sich ihren Augen bot. Tiere preschten genau auf sie zu. Brüllend, kreischend, schreiend. Wild und in Panik rannten sie durcheinander. Ihre Hufe und Tatzen donnerten auf dem Waldboden. Sie flohen vor den alles verschlingenden Flammen.
Tayla hielt sich schützend die Hände über den Kopf, als die ersten Hirsche, Labrus und Wölfe über sie sprangen und weiter gen Westen hetzten.
„Feuer.“, dachte Tayla.
Die lodernde Flammenwand bannte ihren Blick für einen Moment. Dann sah Tayla kurz auf und erkannte an der Höhe der Bäume, dass sie im Lorolas Wald sein musste.
„Feuer!“
___________

Mit kräftigen Flügelschlägen wurde Arkas, der Greif, schneller. Er neigte den Kopf nach vorne, damit der Wind leichter an ihm vorbeigleiten konnte.
Zacharias sah auf die graue Landschaft unter ihnen hinab. Der wundersame, unergründliche Lorolas Wald war nur noch ein qualmendes, graues Meer der verlorenen Seelen und des Todes. Bis zu dem Bach, der die Heimat Taylas in zwei Hälften zerteilte, war alles verbrannt. Die Asche, die sich auf dem Waldboden türmte, strömte in weichen Wogen auf und ab. Windböen zogen ihre Bahnen über sie und formten sie zu höheren und seichteren Wellen. Manchmal schien es Zacharias, als würde er auf dem Kamm einer Woge stehen, und dann ungehalten ins finstere Tal hinabstürzen.
Als Zacharias sich ganz in den weichen Bewegungen des grauen Meeres verloren hatte, begann Arkas zu sinken. Zacharias bemerkte zuerst nicht, dass sie an Flughöhe verloren. Er starrte noch immer auf das Auf und Ab der Asche. Dadurch fiel die Anspannung von ihm ab, und die Schmerzen der Wunden, die Juda ihm beigebracht hatte, flammten wieder auf. Zacharias hatte die Schläge und mächtigen Fausthiebe, die ihn töten sollten, schon beinahe vergessen. Der Gedanke an Tayla vertrieb alles andere.
Für einen kurzen Moment ließ er die Zügel los und fasste sich an die pochenden Schläfen: „Nichts kann mich davon abhalten Tayla zu suchen und zu finden. Selbst wenn Juda mir meinen Schwertarm abgeschlagen hätte, wäre ich zu ihr gegangen. Ja, selbst dann.“ Er wandte sich Arkas zu: „Flieg dichter über dem Boden.“
Arkas breitete die gefiederten Schwingen aus und segelte, wie ein dünnes Stück Pergament, dem grauen Grund entgegen. Nur eine Handbreit über dem Boden lehnte Zacharias sich an Arkas' Seite hinab und streckte die Hand nach den Aschewogen aus. Diese fühlten sich auf der Haut weich und hart zugleich an. Manche Teile im farblosen Meer glommen noch.
„Lass sie noch leben.“, dachte Zacharias bei dem Gedanken an Tayla.
Er tastete nach dem Amulett an seinem Gürtel und betrachtete dessen tränenförmigen Anhänger. Kurz glaubte er Taylas Gesicht in dem reinen Gold zu sehen. Dann verschwommen ihre Züge wieder und alles was zurückblieb war die Götterzeichnung, die ihn mit Zorn erfüllte.

Ich hoffe, Du hast Dir die Zeit genommen und auch in die Leseprobe etwas rein geschmökert. :) 

Gewinne:



Teilnahmebedingungen:

  • Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
  • Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
  • Das Gewinnspiel endet am 12.02.2016 um 23:59 Uhr. 
  • Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt man sich im Gewinnfall bereit, öffentlich namentlich am Ende der Blogtour genannt zu werden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Keine Barauszahlung des Gewinnes möglich.
  • Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung mit Facebook und wird nicht von Facebook organisiert.

Deine Aufgabe:

Beantworte bitte als Kommentar:
Was findest Du an der Reihe am interessantesten und warum ? 


Blogtourfahrplan:
  • 3.2. Buchvorstellung und Ausblick bei hier bei mir =)
  • 4.2. Die Mythologie hinter dem Buch bei Bookwormdreamers
  • 5.2. Protagonisteninterview bei Book Chrissi
  • 6.2. Wesen und Rassen bei Siljas Bücherkiste
  • 7.2. Schauplätze im Buch bei Selectionbooks
  • 8.2. Interview mit der Autorin Kathrin Buschmann bei Lesefuchs
  • 13.2. Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

Kommentare :

  1. Guten Morgen!
    Vielen Dank für diesen tollen Beitrag ♥
    Ich finde Storys über Götter (und auch Halbgötter) immer spannend :) Und dann auch noch Löwen! Es sind so wunderschöne Tiere ♥
    Liebe Grüße
    Charleen

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  2. Hallo,

    ich bin vor allem sehr gespannt auf die verhängnisvolle Liebesgeschichte, da ich so was sehr gern lese :)

    LG
    SaBine

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  3. Hallo, mich faszinieren auch Götter und Halbgötter sehr ! :))

    Liebe Grüße, Ira
    (LB: 19052012
    Email: irisch1094@gmail.com)

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  4. Hallöchen!!! :D

    Auf diese Tour habe ich mich schon riesig gefreut und die Leseprobe hört sich nach mehr an! :D

    Ich finde den Beitrag super und widme mich jetzt mal Deiner Frage.

    Was findest Du an der Reihe am interessantesten und warum ?

    Die Idee dahinter und allein schon was alles passiert mit den finsteren Mächten Kratagons... :D

    Ich liebe es und würde sehr gerne in den Lostopf hüpfen.

    Liebe Grüßle sende ich Dir, Susanne

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  5. Auf die Liebesgeschichte wäre ich am meisten gespannt.

    daniela.schiebeck (at) t-online.de

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  6. Hallo,
    ich gebe es ehrlich zu ich liebe die Cover der Reihe. Natürlich klingt auch der Klapptext interessant.Aber die Cover sind einfach mal wunderschön.
    Liebe Grüße Doreen

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  7. Hi also ich fand Halbgötter schon immer super ich sag nur Percie Jaxen. Außerdem hat mir eine Freundin davon vorgeschwärmt; -)

    LG Ricarda
    rzoellmann90@gmail.com

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  8. Guten Abend.
    Vielen Dank für deinen tollen Anfang der Blogtour. Es war sehr interessant zu lesen.
    Ehrlich gesagt finde ich die Idee der Geschichte sehr faszinierend. Ich mag momentan solche Geschichten und daher passt hat es gleich meine Neugierde geweckt.;)

    Liebe Grüße Jeannine M.
    m.jeannine18@web.de

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  9. Ich finde es besonders spannend,dass es um Götter und Halbgötter geht. Seit Percy Jackson verschlinge ich alle Bücher, die mit dieser Thematik zusammenhängen.
    LG Jessy

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